Sofia ist eine der 40 Städte weltweit, die die Tradition der Wiener Bälle übernommen haben. Das Ereignis fand dieses Jahr zum 13. Mal in Folge statt. Der Abend im Sofioter Sheraton Hotel wurde mit der Fächerpolonaise von Carl Ziehrer eröffnet. Danach folgte natürlich die unabdingbare Schöne blaue Donau. Dazu tanzten Debütanten aus Sofioter Schulen, die Monate lang davor die Kunst des Walzers gelernt haben. Auch traditionelle Weinstubenmusik aus Wien war dieses Jahr in Sofia zu hören.
Ernst Woller, Vorsitzender des Kulturausschusses des Wiener Stadtrates war zum dritten Mal dabei. Er bestätigte die Unterstützung Wiens für die Kandidatur von Sofia als Kulturhauptstadt Europas 2019.
Der traditionelle Wiener Ball in Februar in Sofia bringt Charme in die Stadt, ist die Sofioter Oberbürgermeisterin Jordanka Fandukowa überzeugt. „Diese Veranstaltung trägt den Wiener Geist nach Sofia über", sagte sie. „Das ist sehr wichtig, da wir auf sehr lange Partnerschaft in vielen Bereichen zurückblicken. Dazu gehören der Verkehr, die Umwelt u.a. Ich bin auch sehr glücklich darüber, dass Wien die Kandidatur von Sofia als Kulturhauptstadt Europas 2019 unterstützt und bin mir sicher, dass wir sehr gute Partner auf diesem Gebiet sein können."
Jordanka Fandukowa ist auch sehr zufrieden mit der Tatsache, dass die Veranstaltung dieses Jahr zwei wichtigen Wohltätigkeitszwecken gewidmet ist. Einer davon ist das Rehazentrum für Patienten in Wachkoma in Panscharewo bei Sofia. Das andere Vorhaben ist ein Kinder- und Jugendheim für Waisen, das mit Hilfe der Stiftung Concordia aufgebaut wird.
Quelle: bnr.bg